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Der Konflikt mit China

Seit dem 11. Jahrhundert waren die Tibeter mit den Chinesen politisch verbunden.
Die Verbindung war freundschaftlich und der damalige Dalai Lama anerkannte die
Oberhoheit des chinesischen Kaisers. Politisch gesehen war der Westen Tibets
im engsten Sinne chinesische Außenbesitzung, der Osten war aufgeteilt in die
chinesischen Provinzen Quinghai und Sikang, welche aber tatsächlich von
Stammesfürsten geleitet wurden.
Seit dem Sturz der chinesischen Monarchie im Jahr 1911 löste sich Tibet
immer mehr von China ab.

Den kommunistischen Führern Chinas passt die seit 2000 Jahren bestehende
Selbstbestimmung und Autonomie der Tibeter nicht in ihr politisches Konzept.
Peking sah und sieht Tibet als wesentlichen Bestandteil von China. In den Jahren
1949 und 1950 stürmten chinesische Soldaten das Dach der Welt, der nach inter-
nationalem Recht unabhängige Staat Tibet und besetzten es. Im Jahr 1951 folgte
die Annektierung Tibets durch China.


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